Psychologische Begleitung mit der Haptonomie

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Was ist
Haptopsychotherapie?

Das Wort Haptonomie stammt aus dem Griechischen (haptein = Berührung, Takt, Heilen) und bedeutet “Kontakt aufnehmen (durch Berührung), um gesund zu machen und zu stärken”. Die Haptopsychotherapie ist eine Form der Hilfe, die darauf abzielt, dem Menschen zu helfen, seine psycho-affektive Gesundheit herzustellen, wiederherzustellen oder zu entwickeln.

Sie richtet sich an Menschen, die leiden oder ein existenzielles Unwohlsein verspüren. Sie vermag es, die eigenen Ressourcen zu mobilisieren, die aus dem Lebenswillen und der Lebensfreude erwachsen. Sie ermöglicht einen einzigartigen Zugang bei Störungen aufgrund von emotionalen Defiziten in früher Kindheit.

Die Haptonomie ist weder eine Methode noch eine Technik sondern eine sogenannte phänomenologische Herangehensweise, d. h. man versteht sie erst über die erlebte Erfahrung. Sie ist weder Zauberei noch Esoterik sondern sehr konkret. Sie wendet sich an “Wahrnehmungs-”Fähigkeiten, die wir alle besitzen aber im Laufe unseres Lebens mehr oder weniger gut entwickeln. Bei dieser Herangehensweise sind Körper und Geist nicht voneinander getrennt.

 


Was macht die Haptonomie so besonders?   

Die Haptonomie konzentriert sich auf den gesunden Teil des Menschen und auf seine gegenwärtige seelische und affektive Entwicklung, um sich voller Vertrauen zu entfalten und Hemmungen zu beseitigen. Dagegen arbeitet beispielsweise die Psychoanalyse an den Symptomen und den tieferen Ursachen eines Unwohlseins, während die Verhaltenstherapie mehr die Anpassung an die Umwelt in den Fokus nimmt.

Da die Haptonomie Affektivität zulässt, ermöglicht sie die Arbeit mit Erwachsenen und mit Kindern, auch ohne Sprache, bei der Behandlung von psychischen Schwierigkeiten, die typisch sind für unsere moderne Gesellschaft (Suchtprobleme, Aufmerksamkeitsdefizite usw.).


Für Frans Veldman ist die Haptonomie eine Lebenskunst basierend auf dem “angeborenen, unbewussten Wissen”, dessen Essenz die heutige westliche Welt vergessen hat. Für ihn steht die Effektivität im Dienste der Affektivität und niemals umgekehrt.

Ihre praktische Anwendung ist die Basis einer neuen, bahnbrechenden und sich ständig weiterentwickelnden Lehre. Es handelt sich weder um eine Heilmethode noch um eine Therapie, auch wenn sie die Wirkung einer solchen hat..

Das Labyrinth lädt ein,
sich unbeirrt und gelassen 
auf den Weg zu machen
.

 
Es lädt ein, 
zur Mitte aufzubrechen 
und zu Hause anzukommen
.

Anzukommen ist der Lohn aller, 
die aufgebrochen sind
.

 

Gernot Candolini, “Jeder Schritt führt in die Mitte, Die Lebensweisheit des Labyrinths”
 

 

"Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für Augen unsichtbar." 

Antoine de Saint-Exupéry,  Der Kleine Prinz

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Die Sitzungen

Die “Schnuppersitzungen”

Die Haptopsychotherapie zeigt einen Weg auf, wie eine innere Sicherheit aufgebaut werden kann, um “in sich zu ruhen” und sich dem Anderen zu öffnen. Es geht darum, seine psycho-affektive Gesundheit wiederzufinden und das Gespür dafür zu vertiefen.

 

Ganz konkret: Die erste Sitzung dient dazu, dass Sie ansprechen, was Sie beschäftigt, ihre Schwierigkeiten, Ihr Anliegen. Ich stelle Ihnen die Begleitung mit der Haptonomie vor sowie den Rahmen, in dem sie stattfindet.

Ab der zweiten Sitzung können die 4 “Schnuppersitzungen” beginnen. Diese vorbereitenden Sitzungen versetzen Sie in die Lage, die Phänomenalität der Haptonomie zu erfahren, und lässt Ihnen die Zeit zu spüren, ob diese Art der Begleitung Ihnen zusagt. Manchmal können diese Sitzungen schon ausreichen, um seinen Weg wiederzufinden.   

Der Ablauf der Haptonomie-Sitzungen

Im Laufe der Sitzungen wechseln sich Gesprächsphasen (ähnlich wie bei einer “klassischen” psychologischen Sitzung) mit den eigentlichen Haptonomie-Sitzungen und auch kreativen Momenten (Spiele, Zeichnen) ab. Der Rhythmus und die Dauer der Sitzungen sind abhängig von der individuellen Problematik.